Skimagazin

Partner

Corona-Hotspot Ischgl: "Virus-Brutstätte Europas"

Ein Leben ohne Sport kann ich mir nicht vorstellen: Mit fünf Jahren stand ich am Stubaier Gletscher zum ersten Mal auf den Ski. Seitdem ist kein Skigebiet mehr vor mir sicher. Egal ob in den Alpen oder in den Rocky Mountains, in über 200 Skigebieten war ich schon auf der Piste – und jedes Jahr kommen zahlreiche neue Skigebiete hinzu.

Auch im Sommer bin ich ständig in den Bergen... Mehr erfahren

aktualisiert am Mar 21, 2020

"Virus-Brutstätte Europas", "Die Corona-Vertuscher", "Gier und Versagen", das sind nur einige der aktuellen Schlagzeilen über den Skiort Ischgl in Tirol. Der Vorwurf: Ischgl habe zu spät auf das Coronavirus reagiert und sei mit Schuld an der massiven Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 in ganz Europa. Gar von Vertuschung aus Habgier ist die Rede. Die Silvrettaseilbahn AG wehrt sich in einem offenen Brief gegen die Anschuldigungen.

Ein Barkeeper einer Après-Ski-Bar war der erste bestätigte Coronafall in Ischgl.
© TVB Paznaun Ischgl Ein Barkeeper einer Après-Ski-Bar war der erste bestätigte Coronafall in Ischgl.

Was ist passiert? Bereits am 5. März hatte das Isländische Gesundheitsministerium den Skiort Ischgl – neben Iran, Südkorea und Wuhan – als Risikogebiet eingestuft. Zuvor waren bei einem Flug der Icelandair aus München 19 Personen positiv auf das Coronavirus (SARS-CoV-2) getestet worden. Sie waren alle auf dem Heimweg aus dem Skiurlaub in Ischgl.

Am 7. März meldet Ischgl den ersten offiziellen Coronafall. Ein deutscher Barkeeper der beliebten Après-Ski-Bar "Kitzloch" habe sich mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert (Skigebiete-Test berichtete). Einen Tag später erklärte Landessanitätsdirektor Franz Katzgraber, es sei "aus medizinischer Sicht wenig wahrscheinlich, dass es in Tirol zu Ansteckungen gekommen ist". Aus heutiger Sicht – mittlerweile stehen alle 279 Gemeinden in Tirol unter Quarantäne – eine dramatische Fehleinschätzung.

Saisonende: Seit 14. März ist das Skigebiet in Ischgl geschlossen.
© Skigebiete-Test Saisonende: Seit 14. März ist das Skigebiet in Ischgl geschlossen.

Das zeigt sich bereits am 9. März, als bekannt wird, dass der Barkeeper 15 weitere Menschen angesteckt hat. Daraufhin lässt das Land Tirol am 10. März das "Kitzloch" und alle Après-Ski-Bars in Ischgl schließen. Am 12. März verkündet Ischgl das vorzeitige Saisonende. Tags drauf erklärt die österreichische Bundesregierung Ischgl und das Paznaun zum Risikogebiet und verhängt eine Quarantäne (Skigebiete-Test berichtete).

Ausländische Urlauber dürfen das Gebiet jedoch noch verlassen – und sorgen damit womöglich für eine Ausbreitung des Coronavirus in ganz Europa. Allein in Deutschland gibt es laut Medien rund 300 Fälle mit nachweislicher Verbindung zu Ischgl. In Norwegen sollen es über 500 Fälle mit Ursprung im Paznaun sein. Aus heutiger Sicht eine dramatische Entwicklung.

Gegen die Vorwürfe, die Verantwortlichen im Paznaun hätten aus Profitgier zu spät gehandelt, wehrt sich jetzt Günther Zangerl in einem offenen Brief. Der Vorstand der Silvrettaseilbahn AG schildert darin, dass angesichts der zum damaligen Zeitpunkt bekannten Fakten, seiner Ansicht nach, verhältnismäßig gehandelt worden sei. Der offene Brief im Wortlaut:

Günther Zangerl, Vorstand der Silvrettaseilbahn AG, wehrt sich in einem offenen Brief gegen die Vorwürfe, die Verantwortlichen in Ischgl hätten zu spät gehandelt.
© Patrick Wimmer   Günther Zangerl, Vorstand der Silvrettaseilbahn AG, wehrt sich in einem offenen Brief gegen die Vorwürfe, die Verantwortlichen in Ischgl hätten zu spät gehandelt.

"Sehr geehrte Damen und Herren!

Auch in Zeiten, in denen die Welt, zumindest aber das ganze Land und die Republik zusammenhalten sollten, scheinen für einige Sündenböcke immer noch gelegen zu kommen. Ein derartiger Sündenbock ist aktuell Ischgl im Paznaun. Die Schlagzeilen könnten reißerischer nicht sein: „Virenschleuder Europas“ ist noch eine der harmloseren, die derzeit vor allem in den sozialen Medien kursieren, letztlich halten sich aber auch vermeintlich seriöse Medien nicht mit massiver Kritik an Behördenversagen und Krisenmanagement zurück.

Mehr oder weniger direkt wird uns jetzt unterstellt, aus Profitgier die Ansteckung hunderter Menschen mit dem Coronavirus und dessen anschließende Verbreitung billigend in Kauf genommen zu haben. Den seit Wochen, speziell aber in den letzten Tagen rund um die Uhr unter Hochdruck arbeitenden Gesundheitsbehörden wird offen Versagen bzw. Vertuschung vorgeworfen.

Dazu kurz aus Sicht eines in die Geschehnisse der letzten Tage direkt Involvierten:

Es können sich wohl die wenigsten nur ansatzweise vorstellen, was es für Entscheidungsträger bedeutet, eine bis dahin äußerst erfolgreiche Skisaison vorzeitig zu beenden und damit – in unserem Fall – hunderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des eigenen Unternehmens, in letzter Konsequenz aber große Teile der Wirtschaft einer ganzen Region in eine massive Unsicherheit zu stürzen, in Einzelfällen wohl auch in ihrer wirtschaftlichen Existenz zu gefährden. Vor dieser Entscheidung standen wir bzw. die Gesundheitsbehörden auf Landes- und Bezirksebene vor einer Woche.

Zu diesem Zeitpunkt waren bekanntlich die ersten positiv auf COVID-19 getesteten Fälle in Ischgl aufgetaucht und auch schon behördliche Einschränkungen verfügt worden. Wir haben diese Anordnungen selbstverständlich mitgetragen und unternehmensintern weitere Beschränkungen verfügt. Durch die Absonderung von weiteren Verdachtsfällen schien der Gefahr einer Weiterverbreitung wirksam begegnet, der Gesundheitsschutz für Einheimische, Gäste und Mitarbeiter somit vorerst gewährleistet.

Da war die Welt in Ischgl noch in Ordnung: Günther Zangerl Anfang Dezember 2019 im Interview mit Skigebiete-Test.
© Patrick Wimmer   Da war die Welt in Ischgl noch in Ordnung: Günther Zangerl Anfang Dezember 2019 im Interview mit Skigebiete-Test.

Dennoch war klar, dass die Wintersaison nicht mehr zu retten sein wird und es primäres Ziel sein muss, am Wochenende keinen Gästewechsel mehr zuzulassen. Eine geordnete Abreise der Gäste zum Wochenende hin schien im Hinblick darauf, rechtzeitig alle dafür notwendigen Vorkehrungen treffen zu können und keine Panik zu verbreiten, die beste Lösung. Dies mit dem seinerzeitigen Wissensstand um Ansteckungszahlen und vor allem hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit einer Übertragung des Virus. Dass sich die Ereignisse im Anschluss daran derart überschlagen würden, war zu diesem Zeitpunkt nicht ansatzweise abzusehen.

Nach den dramatischen Entwicklungen der nächsten Tage und mit Wissenstand heute wäre eine Quarantäne wohl bereits bei Aufkommen des ersten leisesten Verdachtes auf einen Erkrankungsfall die effizienteste Maßnahme zu Eindämmung einer Weiterverbreitung des Virus gewesen (dies vor dem Hintergrund, dass der räumliche Geltungsbereich und die Eingriffsintensität entsprechender Maßnahmen in der Folge nahezu im Stundentakt verschärft wurden). So zumindest sehe ich das.

Dafür hätten die Gesundheitsbehörden nach dem Epidemiegesetz angesichts der zu diesem Zeitpunkt bekannten Fakten aber gar keine rechtliche Handhabe gehabt, zumal derart einschneidende Maßnahmen in einem Rechtsstaat ja immer noch verhältnismäßig sein müssen.

Bevor Sie daher vorschnell (ver)urteilen, versetzen Sie sich abschließend bitte kurz in die Lage eines Behördenvertreters, „Liftkaisers“ oder sonstigen Entscheidungsträgers und fragen sich ehrlich, ob sie selbst eine solch weitreichende Entscheidung mit all ihren Konsequenzen auf Basis von zu diesem Zeitpunkt noch unbestätigten Vermutungen getroffen hätten. Nur in diesem Fall hätten Sie im Nachhinein alles richtig gemacht.

Ischgl und auch allen anderen von dieser – bis vor wenigen Tagen noch unvorstellbaren – Krise betroffenen Regionen wäre in Zeiten wie diesen mit Solidarität jedenfalls weit mehr geholfen als mit den aktuell in einigen Kreisen kursierenden Anschuldigungen. Jetzt gilt es, gesund zu bleiben und die Ausbreitung des Virus wirksam zu verhindern.

Halten wir daher zusammen und seien wir solidarisch – wenn wir diese Krise gemeinsam überstanden haben, werden wir Ischgl als starken Motor für die Wirtschaft in unserer Region und darüber hinaus wieder brauchen.

Mit freundlichen Grüßen

Günther Zangerl, Vorstand der Silvrettaseilbahn AG"

Ähnliche Artikel im Skimagazin
Angebote & Tipps

Forum und Usermeinungen

Stephanvor 1 Monat
Es gibt nur eine Lösung um der offensichtlichen Geldgier ein Ende zu setzen.
5 Jahre konsequenter Boykott ist eine angemessene Zeit für die Verantwortlichen um über
die "Unternehmerische Sorgfa...
Skigebiete-Test vor 1 Monat
Liebe User, bitte versucht sachlich zu bleiben in euren Kommentaren. Starke Beleidigungen, Drohungen, etc. werden von der Redaktion aus dem Forum entfernt.
Andivor 1 Monat
Hey Jonny, bin selbst ein „Ösi“ und habe einige Jahre bei unseren deutschen Nachbarn gelebt und gearbeitet (wie es auch sehr viele unserer Landsleute aus guten Gründen tun und getan haben!) ...
Jonnyvor 1 Monat

He Andi, mir eigentlich wurscht was du sagst oder denkst. Arbeite bei deinen Freunden wenns dir taugt. Aber dass du nicht zu deinem Heimatland stehst, das finde ich voll scheisse. Und dafür schäme ich mich. Aber deine, eure Sache. Ich stehe dazu was ich sage und das sage ich auch jedem ins Gesicht. Und ich hoffe nur, dass Tirol keine Entschädigungen bezahlt, weil diesen Virus hätte man sich auch sonst wo holen können. Nicht nur in Tirol.

Wernervor 1 Monat
Für alle, die am Thema interessiert sind: https://www.semiosis.at/ und https://www.tourismuspresse.at/presseaussendung/TPT_20200324_TPT0001/vsvkolba-corona-virus-vsv-zeigt-tiroler-behoerden-bei-st...
Klausvor 1 Monat
Jonny, Ines hat total recht: Glaubst du kleiner Ösi wirklich, daß künftig noch jemand, egal aus welchem Land, Lust hat, in eure "Virusbrutstätte Europas" zu kommen? Es gibt wahrlich bedeutend s...
Inesvor 1 Monat
Österreich: Dieses Land ist DIE Todesfalle schlechthin für deutsche Urlauber. Ob im Sommer beim Klettern oder im Winter beim Skifahren: Abgestürzt oder von einer Lawine verschüttet! Wieviele De...
Jonnyvor 1 Monat

Ines, bleib bitte zu Hause und deine Landsleute auch. Dann haben unsere Rettungsorganisationen auch mal Zeit und Luft um selber in die Berge zu gehen. Nicht nur Wahnsinnige Touristen, die eh keinen Plan haben zu retten und dann noch blöd anreden zu lassen und die Rechnung nicht zu bezahlen was es kostet. Das ist sowieso die größte Frechheit überhaupt. Lebenslanges Einreiseverbot würde ich so jemandem geben.

Waltervor 2 Monaten
Der Brief ist ein billiger Versuch das geldgierige Verhalten zu rechtfertigen. Meiner Meinung nach gibt es nur 2 Wege.
1. Verklagen aller beteiligten Personen / Betriebe
2. Konsequenter Boykott des...
Wernervor 2 Monaten
Ich sehe das von dem Standpunkt wenn man Scheiße baut soll man dazu stehen, man muss jetzt nichts mehr schön reden Österreich hat durch den Skizirkus Wohlstand erlangt ,und wenn man so Bolzen d...
Fritzvor 2 Monaten
Ich hoffe das klappt in Zukunft.
Die Gefährdungsbeurteilung ist das zentrale Instrument im Arbeitsschutz. Thema Barkeeper. Sie dient dazu, die Gefährdungen für die Sicherheit und Gesundheit der ...
Fritzvor 2 Monaten
Stimmt das ??

Vielleicht ein Interessenskonflikt unter den Zangerl's in Ischgl und ein Versagen der Landessanitätsdirektion? (G. Zangerl, Vorstand der Silvrettaseilbahn AG,E. Zangerl, Aufsichtsra...
Wernervor 1 Monat

Ja, leider. Siehe auch https://www.semiosis.at/2020/03/27/die-spur-des-geldes-in-tirol/

Zeiner14vor 2 Monaten
Ja und hinterher wissen es alle besser! Wie immer haben wir da viele Spezialisten, die mit Sicherheit jedes Unternehmen innerhalb kürzester Zeit ins Chaos führen würden bzw. so wie sie selbst a...
Marcusvor 2 Monaten
Ischgl sollte man meiden !!! Vielleicht sind ja auch aus Geldgier die Liftanlagen nicht sicher weil die mächtige Lobby die Kontrolleure besticht - wer weiß !? In Österreich ist man als Auslän...
Edgarvor 2 Monaten

Hallo Marcus, wo du auch immer herkommst, vermutlich hast du einen Unfall bei der Heimreise gehabt der in den oberen Regionen zum Vorschein kommt. So einen Müll zu schreiben .. da gehört was dazu. Grüße von einem Ösi aus ein ganz anderen Region. Und bitte - lass dich behandeln

Franzvor 2 Monaten

Ich stehe voll zu Marcus Aussagen !!! Der Post von Edgar ist wieder typich für Österreich - beleidigend , hochnäsig , ... Man sollte das Land ganz einfach meiden um sicherzustellen nicht in eine weitere Falle zu gelangen. Ohne den Tourismus würde der Großteil der Bevölkerung immer noch den Stall ausmisten und wären nicht so unendlich arrogant wie jetzt mit dem Geld der Gäste.

Alle 3 Kommentare anzeigen
Martinvor 2 Monaten
Ischgl ging am 12. März in Quarantäne, in Berlin hatten die Restaurants bis gestern noch offen, also was ist jetzt mit euch Deutschen?
Fritzvor 2 Monaten

Immuntherapie

Fritzvor 2 Monaten
Was denn jetzt? Ich denke, das ist eine Entscheidende Frage, zur Verantwortung. "Geteiltes Leid, ist halbes Leid". Da bekommt der Chat eine andere Qualität.
Fritzvor 2 Tagen Frage:...war Samnaun ...
Andy aus dem Allgäuvor 2 Monaten
Die Lawine konnte keiner aufhalten auch nicht 2 oder 3 Tage eher. Ischgl ist für mich eines der besten Skigebiet in den Alpen. Also gesund bleiben und positiv in die Zukunft sehen. Auf Wiedersehen...
Jonnyvor 2 Monaten

Aufhalten nit nein, aber wenn wir vorher sagen, dass es zu gefährlich ist, dass man sperren muss und die Ischgler dann alle Hebel in Bewegung setzen, dass der Touristenaustausch stattfinden kann und deswegen das Tal für 3 Stunden bei Lawinen Stufe 4 geöffnet wird, dann ist das reine Blödheit und Geldgier. Und genauso war es hier mit dem Virus. Sie wussten das schon mindestens 10 Tage vor dem aktuellen ersten Fall im Kitzloch.Kommst du eigentlich zum Skifahren oder nur zum Saufen??? Weil zum Skifahren gibt's die anspruchsvolleren Gebiete als Ischgl, wo zudem noch weniger los ust

Sabslvor 2 Monaten
Ich finde es auch traurig das Ischgl diesesmal und insbesondere Österreich immer gerne als Sündenbock herhalten muss. Ich kann mich über diese Schlagzeilen so aufregen. Solange alles gut ist kom...
Tomsonvor 2 Monaten

Genau, wir kommen dahin, weil wir davon ausgehen, dass alles menschenmögliche dafür getan wird, dass wir den Urlaub auch unversehrt wieder beenden können. Muss ja auch fürstlich bezahlt werden.

Fritzvor 2 Monaten
Ach jetzt Blick ich das,... Es ist eine Kampagne
Svenvor 2 Monaten
Sehr geehrter Herr Zangerl,

ich habe mit großer Verwunderung Ihren offenen Brief zur Kenntnis genommen. Folgende Stellungnahme und logische Abfolge von mir:

1. Selbstverständlich ist es im Nach...
Fritzvor 2 Monaten

Genau, das drückt mein Inneres offen aus. Es ist empörend. He Manager braucht Ihr Hilfe von Außen? Nein Ihr braucht Hilfe.

Wernervor 2 Monaten

Vielleicht ein Interessenskonflikt unter den Zangerl's in Ischgl und ein Versagen der Landessanitätsdirektion? (G. Zangerl, Vorstand der Silvrettaseilbahn AG,E. Zangerl, Aufsichtsrat Silvrettaseilbahn AG,S. Zangerl, Aufsichtsrat Silvrettaseilbahn AG,P. Zangerl, Geschäftsführer Sporthotel Silvretta GmbH - UG Apres-Ski-Lokal „Kuhstall“, Après-Ski Lokal „Kitzloch“ usw )Mit den Worten von Franz Hörl, Nationalratsabgeordneter und Sprecher der Seilbahnwirtschaft, vom 9.3. "sperre Dein Kitz Bar zu oder willst schuld an Ende der Saison in Ischgl und eventuell Tirol sein", "wenn eine Kamera den betrieb sieht stehen wir Tiroler da wie ein Hottentotten Staat", "Der Image Schaden für Ischgl und Tirol ist unermesslich !!".

Geraldvor 2 Monaten
Sprich der CREE :Erst dann werdet ihr merken das man Geld nicht Essen kann.
Fritzvor 2 Monaten
Vorschlag für eine Vision,... Gesundheit, Ökologie, Sicherheit. Slogan: "Vorbild für lebende Entwicklung" Los zeigt, jetzt ein Konzept. was. Angebot: Wir können,... "Isotonische Getränke auf d...
Chrisvor 2 Monaten
Was ist mit den zugspitzbergbahnen? Die haben auch noch bis zum schluss mit mehreren hundert gästen ihre Bahnen geöffnet gehabt. Ich glaube kaum dass sie mit dieser Gondelbahn nur kleine gruppen ...
Brigittevor 2 Monaten
Es ist eine Unverschämtheit sich jetzt auf die Angestellten auszureden. Bisher haben gerade Saisonarbeitskräfte nie so viel Mitgefühl von ihren Arbeitgebern erwarten können. Ausnutzung, viele B...
Fritzvor 2 Monaten
Samnaun hatte drüben bereits geschlossen. Frage: Wurde da nicht koordiniert? Ist das Management verstritten? Stehen da persönliche Belange im Vordergrund? Wäre nicht professionell. Für die Zuk...
Arminvor 2 Monaten

So ein Quatsch! Samnaun hatte gar nicht geschlossen! Was erzählst du für einen Scheiß?

Fritzvor 2 Monaten

Was denn jetzt?Ich denke, das ist eine Entscheidende Frage, zur Verantwortung. "Geteiltes Leid, ist halbes Leid". Da bekommt der Chat eine andere Qualität.Fritzvor 2 TagenFrage:...war Samnaun bereits geschlossen? Antworten MazrcusgesternJaArminvor 21 StundenBlödsinn! Samnaun war nicht geschlossen

Utevor 2 Monaten
Warum nach einem schuldigen suchen, besser wäre es dass sich das Virus nicht weiter verbreitet. Da man jeder von euch etwas dagegen tun. in dieser Zeit ist das Skifahren wohl Nebensache. Es geht ...
Ichvor 2 Monaten
... Na dann kommen wir halt nicht mehr...
Ingridvor 2 Monaten
Früher oder später wäre es auch ohne Ischgl soweit gekommen. Zu der Rinderausstellung "Kuhexplosion" sind noch dutzende italienische Viehändler gekommen und Unmengen Züchter aus ganz Tirol hab...
Marzusvor 2 Monaten
Solch ein jämmerlicher offener Brief ist kaum mehr zu überbieten!!! Mit diesen damaligen Tatsachen von erwiesenen Coronafällen in solch einem Hotspot noch witschaftliche Überlegungen anzufüh...
Maxvor 2 Monaten
Ich weiß nicht ob ich weinen soll oder ....ob dieser Mann weiß was er und seine Kumpanen da angerichtet haben.Verantwortungsvolles Entscheiden ist was anderes!!! Jetzt müssen die Ärzte Entsche...
Tomvor 2 Monaten

Schuld sind die die au Italien gekommen sind also aus einem Krisengebiete und die Leute in Ischgl angesteckt haben oder die Chinesen aus der Textilfabrik.. Wacht auf es wäre so oder so gekommen sonst halt später.

Werner Schmidtvor 2 Monaten
Virushotspot ist Italien und China! Hunderttausende Chinesen, die illegal in Italiens Billigtextilindustrie arbeiten, haben den Virus importiert!
Und die wohlhabenden Italiener, die mit diesen Chin...
Maikvor 2 Monaten
Leute, lebt im Jetzt, egal was war wichtig ist, was jetzt getan wird und in Zukunft.!!!!! Immer diese suche nach der Schuld und dem Schuldigen, wir sollten zusammen stehen und das zusammendurch ste...
Richardvor 2 Monaten
Warum begeben sich dann deutsche Urlauber nach der Aufforderung sich in freiwillige häusliche Quarantäne zu begeben im Zillertal ihren Skiurlaub im Zillergal fortsetzen?
Mazrcusvor 2 Monaten

Was ist das denn für eine inkompetente Aussage !? Jetzt die Schuld auf die Deutschen abwälzen .... mehr geht nicht. Der Herr Richard hier hat wohl zu wenig bei Mami geheult und muss es jetzt hier tun.

Thomas 17vor 2 Monaten
Bereits Mitte Februar meinte ein Freund von mir angesichts seines gebuchten Schiurlaubes in Ischgl dass er sich nicht vorstellen könne, dass das mit dem Massen-Abfeiern in den apre Schi -Hütte...
Margitvor 2 Monaten
Hauptsache in Schweden laufen die Lifte noch!!
Mazrcusvor 2 Monaten

Sehr fundierte Aussage - Gratulation !!!

Fritzvor 2 Monaten
Frage:...war Samnaun bereits geschlossen?
Mazrcusvor 2 Monaten

Ja

Arminvor 2 Monaten

Blödsinn! Samnaun war nicht geschlossen!

Ingovor 2 Monaten
In meinen Augen ist er kein Sündenbock. Nach meiner Meinung ist er ein Mitverantwortlicher. Dass er diese Verantwortung nicht tragen möchte, ist natürlich verständlich. Ändert aber nichts.
Thomasvor 2 Monaten
Möchte nicht wissen, wieviele Gäste, besonders die, die jetzt schimpfen, bereits infiziert angereist sind?!
Matthiasvor 2 Monaten

Bin ganz deiner Meinung.Wer weiß wieviel.

Alfvor 2 Monaten
Die Verantwortlichen jammern jetzt auf sehr hohem Niveau, zum Schluss sind die armen Geldgeier noch die Opfer. Diese Leute gehören abgestraft. Hoffentlich lässt sich dort nie wieder ein Tourist s...
Josefvor 2 Monaten

Bin ja mal gespannt wie laut du jammern würdest, wenn der mit Abstand größte Arbeitgeber bei dir in der Region von einem Tag auf den anderen über deinen und Tausende weitere Arbeitsplätze entscheiden müsste.

RenéP.vor 2 Monaten

Primitiver kann man wohl nicht mehr schreiben. Österreich ist ein Rechtsstaat. Bei einer solchen Situation ist man im Nachhinein immer gescheiter! Viele Gewerbetreibende werden wohl am Ende den Konkurs anmelden müssen und viele Arbeitnehmer werden wohl ihren Arbeitsplatz verlieren. Aber ihnen ist das alles egal, Hauptsache, sie hätten alles viel besser, ja sogar alles richtig gemacht. Auf Sie wird wohl kein Skigebiet angewiesen sein. Ich bin für mich froh, dass ich kein Entscheidungsträger bin.

Alle 6 Kommentare anzeigen
Wernervor 2 Monaten
@RenéP - natürlich hat die Region Verantwortung für die Arbeitsplätze, aber ebenso gegenüber den zahlenden Gästen - leider kamen letztere bei den Entscheidungen (und im obigen Schreiben) zu k...
Georgvor 2 Monaten
...wenn man das international besetzte Ischgl kennt, aus ganz Europa Gäste zu Gast hat, und nur a bisserl a Ahnung von Virusverbreitung dann ist ein 14 Tage laufende Vorortmaßnahme geboten....So ...
Stifflervor 2 Monaten

Wer bei dem Preisniveau, das allgemein und vor allem in Ischgl vorherrscht nicht an Profitgier denkt, der macht die Hose auch mit der Beißzange zu. Dass man hier was verharmlost oder bewusst vertusch t hat, wird wohl im Nachhinein kaum noch zu belegen sein. Ob Ischgl oder sonstwo, ich denke nicht, dass man eine andere Entscheidung gefällt hätte.

Rallevor 2 Monaten

Ich werde trotzdem wieder kommen wenn ich noch lebe.

Wernervor 2 Monaten
Einerseits ist die Darlegung verständlich, andererseits hat Salzburg schon seit Ende Februar über das ganze Land Fälle von Coronaerkrankungen gemeldet (https://www.salzburg.gv.at/themen/gesundhe...
Rallevor 2 Monaten

Im Salzburger Land lief der Skibetrieb doch auch noch normal weiter, bis zum bitteren Ende.Solche wichtigen Entscheidungen wo es um Hunderte bzw Tausende Arbeitsplätze geht, trifft man ja auch nicht mal eben vorschnell.Arbeitsplätze geht,

Aktuelles aus anderen Regionen
Login mit Google+